Juli 2012

Deutschlandreise
Teil 2: Zu Gast auf Vater Rhein

Sey mir gegrüßt, mein Vater Rhein, Wie ist es mir ergan­gen? Ich habe oft an dich gedacht, Mit Sehn­sucht und Ver­lan­gen. — Hein­rich Hei­ne Als die Goe­the anlegt, ste­hen wir neben der Men­schen­trau­be von viel­leicht 150 War­ten­den, um uns vor­zu­drän­geln. Mein Blick schweift über graue und wei­ße Köp­fe. Außer­dem sind ein paar Japa­ner dabei sowie min­des­tens eine Deutsch­land­rei­se
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Fernsehgeschichte

Mit der „Lis­tra“ geht es zu Ende. An die­sem Sonn­tag wird kei­ne neue Fol­ge auge­strahlt (Sen­de­plan). Von der ARD ersatz­los zuguns­ten Olym­pia gestri­chen, weil man es  „den Sport­fans schul­dig“ zu sein glaubt. Zum ers­ten Mal seit 1985 wird eine Woche der rea­len Zeit­ge­schich­te nicht in der Lin­den­stra­ße abge­bil­det. Ein uner­hör­ter Vor­gang! Ein kul­tur­po­li­ti­scher Wahn­sinn! Kunst­fre­vel! Und Fern­seh­ge­schich­te weiterlesen

Audio-Wortbeiträge. Links vom 25.7.2012

SWR1: Harald Schmidt bei SWR1 Leu­te (mp3, 30 min) Heu­te um 20.15 Uhr über­trägt der SWR mit gro­ßem Bohei Mozarts Don Gio­van­ni live aus Stutt­gart. Harald Schmidt soll als Mode­ra­tor die Meta-Berich­t­er­sta­t­­tung zum Opern­ge­sche­hen lie­fern. Bei SWR1 Leu­te macht er Wer­bung für das Event. Außer­dem spricht er „über das Schei­tern der gro­ßen TV-Dinos und über sei­nen Wech­sel Audio-Wort­bei­trä­ge. Links vom 25.7.2012 weiterlesen

Deutschlandreise
Teil 1: Zwischen Nieder- und Mittelrhein

Wat och pas­seet dat Eine es doch klor et Schöns­te, wat m’r han schon all die lan­ge Johr es unser Veedel, denn he hält m’r zosam­me ejal, wat och pas­seet en uns’­rem Veedel. — Bläck Fööss Es wird schon Abend in Köln-Ehren­­feld. In der Bäcke­rei bekom­men wir beleg­te Bröt­chen geschenkt, die sonst weg­ge­wor­fen wer­den wür­den. Das Wis­sen dar­über Deutsch­land­rei­se
Teil 1: Zwi­schen Nie­der- und Mit­tel­rhein weiterlesen

In Memoriam Antje

Direkt-Link Die­se Ver­hal­tens­stö­rung des Zoo­tiers Ant­je hat­te schon etwas unend­lich Medi­ta­ti­ves, etwas Hyp­no­ti­sches. Blick zurück in eine Zeit, als das Fern­se­hen noch inne­hal­ten konn­te. Heu­te ist das Viech bereits seit neun Jah­ren tot. Die Bes­ten gehen immer zu früh. (Oder, wie in die­sem Fall, sie ster­ben hoch­be­tagt. Ant­je war mit 27 eines der ältes­ten bekann­ten Walrösser.)

Jetzt Lanz mir aber!

Immer schon ein­mal woll­te ich einen Arti­kel über Mar­kus Lanz schrei­ben. Die ver­blüf­fen­de Wen­dung wäre gewe­sen, dass er sei­nen Job gar nicht mal schlecht macht. Nun hat Ste­fan Nig­ge­mei­er gera­de eben über Lanz gebloggt, was ich fast zu nahe­lie­gend fin­de. Er hat dazu sogar ein 20-minü­­ti­­ges Worst-Of-Video zusam­men geschnit­ten, was ich fast zu auf­wen­dig fin­de. Jeden­falls. Jetzt Lanz mir aber! weiterlesen

Amerika.

Exakt hier habe ich 1999 mal drei Wochen lang gewohnt. Bei Bing gibt’s den View noch schö­ner. Wol­len wir doch mal sehen, was mir dazu noch alles ein­fällt… In der wei­ßen Dop­pel­ga­ra­ge stand eine Couch und ein gro­ßer Fern­se­her mit Video­re­kor­der. Man nutz­te die Gara­ge wie in einer US-Sit­­com als zwei­tes Wohn­zim­mer. Hm, wobei… gab Ame­ri­ka. weiterlesen

Traktat über den Sozialneid

Invi­dia (Giot­to, ca. 1305) Mit Sozi­al­neid kann ich eigent­lich nicht all­zu­viel anfan­gen. Ist ja schon ziem­lich uncool und so. Den­ke ich an Sozi­al­neid, den­ke ich an strei­ken­de IG-Metal­­ler in roten Plas­tik­leib­chen. Oder an eine Grup­pe von 50-jäh­­ri­­gen Rau­che­rin­nen mit lila Haa­ren vor dem Haupt­ein­gang der Arge. Aber trotz­dem, auch ich bin vor Sozi­al­neid nicht gefeit. Wenn Trak­tat über den Sozi­al­neid weiterlesen