Reise

Spaziergänge im Osten
Teil 2: Polen
(Fragment)

[Vor­be­mer­kung, April 2016: Mei­nen groß­an­ge­leg­ten Ost­eu­ro­­pa-Rei­­se­­be­­richt aus dem Früh­jahr 2013 habe ich nie fer­tig gestellt. Das wird auch nicht mehr pas­sie­ren. Aber ges­tern habe ich in Goog­le Dri­ve das unvoll­ende­te, in Moll gehal­te­ne zwei­te Kapi­tel wie­der­ent­deckt. Man kann hier­an gut sehen, wie ich Tex­te schrei­be, für den Fall, dass das irgend­wen inter­es­siert: Jeder Satz wird Spa­zier­gän­ge im Osten
Teil 2: Polen
(Frag­ment) weiterlesen

Spaziergänge im Osten
Teil 1: Deutschland

Ende März hos­pi­tier­te ich bei einem selt­sa­men Expe­ri­ment: Wie lan­ge wür­de man mit einem roten Nis­san Mic­ra, der in mei­ne Hosen­ta­sche passt, unauf­hör­lich gen Osten fah­ren kön­nen? Her­aus­ge­kom­men ist eine Grand Tour durch Deutsch­land, Polen und die Ukrai­ne. Ein paar wir­re Rei­se­no­ti­zen. Die­ses ers­te Kapi­tel betrach­tet den deut­schen Stre­cken­ab­schnitt mit den Sta­tio­nen Göt­tin­gen, Leip­zig, Dres­den Spa­zier­gän­ge im Osten
Teil 1: Deutsch­land weiterlesen

Mein Notizbuch

Weil es Tage gibt, an denen die Stim­men in mei­nem Kopf mir ein­re­den wol­len, ich sei ein Künst­ler (ich blogg­te), tue ich manch­mal sehr affek­tier­te Din­ge, von denen ich mir vor­stel­le, dass sie sonst nur ech­te Künst­ler tun. Zum Bei­spiel habe ich mir mal ein Mole­ski­ne gekauft. Das ist ein klei­nes, über­teu­er­tes Notiz­buch spe­zi­ell für Mein Notiz­buch weiterlesen

Du musst Bahnfahren

In mei­nem Leben über­la­gern sich der­zeit zwei­er­lei Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se. Ers­tens kann ich nur noch bis zum 30. Sep­tem­ber das Semes­ter­ti­cket nut­zen. Die­ses ermög­licht mir, mit dem ÖPNV unent­gelt­lich durch Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len zu fah­ren. Ich könn­te jeden Tag 24 Stun­den lang im Zug sit­zen und die Welt zwi­schen Osna­brück und Bad Hon­nef, Aachen und Höx­ter an mir vor­über­zie­hen Du musst Bahn­fah­ren weiterlesen

Deutschlandreise
Teil 3: Mosel, Eifel und Maschinen

Das Schick­sal woll­te es, dass wir in Kobern-Gon­­dorf auf­wa­chen. Das Schick­sal in Gestalt von booking.com, das hier die preis­güns­tigs­te Unter­kunft an der Unter­mo­sel ver­or­tet hat­te. Nun lie­gen wir gemein­sam in einem Dop­pel­bett: Zwei Män­ner, auf die 30 zuge­hend, die jeweils ange­ben, nicht wis­sent­lich schwul zu sein. Wir wol­len nur spa­ren. Wir lösen uns aus unse­rer Deutsch­land­rei­se
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Deutschlandreise
Teil 2: Zu Gast auf Vater Rhein

Sey mir gegrüßt, mein Vater Rhein, Wie ist es mir ergan­gen? Ich habe oft an dich gedacht, Mit Sehn­sucht und Ver­lan­gen. — Hein­rich Hei­ne Als die Goe­the anlegt, ste­hen wir neben der Men­schen­trau­be von viel­leicht 150 War­ten­den, um uns vor­zu­drän­geln. Mein Blick schweift über graue und wei­ße Köp­fe. Außer­dem sind ein paar Japa­ner dabei sowie min­des­tens eine Deutsch­land­rei­se
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Deutschlandreise
Teil 1: Zwischen Nieder- und Mittelrhein

Wat och pas­seet dat Eine es doch klor et Schöns­te, wat m’r han schon all die lan­ge Johr es unser Veedel, denn he hält m’r zosam­me ejal, wat och pas­seet en uns’­rem Veedel. — Bläck Fööss Es wird schon Abend in Köln-Ehren­­feld. In der Bäcke­rei bekom­men wir beleg­te Bröt­chen geschenkt, die sonst weg­ge­wor­fen wer­den wür­den. Das Wis­sen dar­über Deutsch­land­rei­se
Teil 1: Zwi­schen Nie­der- und Mit­tel­rhein weiterlesen

Amerika.

Exakt hier habe ich 1999 mal drei Wochen lang gewohnt. Bei Bing gibt’s den View noch schö­ner. Wol­len wir doch mal sehen, was mir dazu noch alles ein­fällt… In der wei­ßen Dop­pel­ga­ra­ge stand eine Couch und ein gro­ßer Fern­se­her mit Video­re­kor­der. Man nutz­te die Gara­ge wie in einer US-Sit­­com als zwei­tes Wohn­zim­mer. Hm, wobei… gab Ame­ri­ka. weiterlesen

TXL-Nostalgie

Den Flug­ha­fen Tegel ken­ne ich eigent­lich gar nicht rich­tig. Im Dezem­ber 2010 bin ich dort ein­mal abends abge­flo­gen. Da war Tem­pel­hof schon längst still­ge­legt und Tegel soll­te bald das­sel­be Schick­sal erei­len. An jenem Tag tob­te ein „Schnee-Cha­os“ in Ber­lin und es wur­den mas­sen­wei­se Flü­ge gestri­chen. Inso­fern war mein Tegel-Auf­­en­t­halt von laten­ter Ange­spannt­heit geprägt. Aber ich war TXL-Nost­al­gie weiterlesen