Erkenntnisse, kurz notiert

Zum zehn­jäh­ri­gen Abi­tref­fen soll­te man auf jeden Fall hin­ge­hen. Ande­rer­seits aber auch lie­ber doch nicht. Letz­te­res gilt vor allem dann, wenn man zu über­mä­ßi­ger Nost­al­gie neigt und alles, was in der Zukunft liegt, im Grun­de verachtet.

Das Rewe-Eis Cara­mel Pas­si­on schmeckt, als hät­te Gott ver­sucht, ein Magnum aus Kin­der Maxi King zu model­lie­ren. Die haben da so klei­ne Scho­ko-Kügel­chen rein­ge­macht. Superb.

Die­sen Kurz­test zur Prü­fung der ver­ba­len Intel­li­genz in „schwer“ mit­zu­ma­chen, ist ganz schön schwer. Aber irgend­wie auch Bal­sam für mei­nen über Jah­re her­un­ter­ge­wirt­schaf­tet geglaub­ten Intellekt.

Son­nen­kö­nig Lou­is XIV. hat­te es ja auch nicht leicht. Stich­wort Zahn­hy­gie­ne:

Dr. Daquin geht immer­hin so geschickt vor, daß er dem König zusam­men mit den unte­ren Zäh­nen auch gleich den Kie­fer zer­bricht und ihm, zusam­men mit den obe­ren Zäh­nen, einen gro­ßen Teil des Gau­mens her­aus­reißt, alles den Leh­ren der Sor­bon­ne ent­spre­chend: ohne Nar­ko­se. (…) Einen Monat spä­ter notiert er in sei­nem Tage­buch: „Zum Zweck der Des­in­fek­ti­on habe ich sei­ner Majes­tät das Loch im Gau­men 14mal mit einem glü­hen­den Eisen­stab ausgebrannt.“

Fort­an erle­ben die Tisch­ge­nos­sen sei­ner Majes­tät täg­lich das Spek­ta­kel. daß dem gro­ßen Bour­bo­nen, wenn er trinkt, das hal­be Glas Wein gleich wie­der zur Nase her­aus­spru­delt. Schlim­mer noch: in der offe­nen Tropf­stein­höh­le mit der sich der Mund des Königs zur Nase öff­net, set­zen sich stän­dig grö­ße­re Bro­cken fes­ter Nah­rung auf so kom­pli­zier­te Wei­se fest, daß sie sich erst nach Wochen durch die Nase auf­lö­sen, mit fürch­ter­li­chem Gestank. (H.-C. Zan­der)

Wenn man schon drei neue Glo­nass-Satel­li­ten weg­bämt, soll­te man zumin­dest in einen guten Kame­ra­mann inves­tiert haben:

Das hier ist lustig.